Wie euer Einkauf bei Charity Apparel dabei half ein Wasserversorungssystem in Afrika zu bauen

Das erste Projekt das Charity Apparel mithilfe eurer Spenden unterstützt hat war charity:water, eine gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat jedem Menschen auf der Welt Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.

Nun – etwa 18 Monate später – hat charity:water das Projekt fertiggestellt. Wir freuen uns, euch heute zu zeigen, wohin eure Spenden geflossen sind und was die Spende bewirkt hat.

Die Gemeinde „Wema 1“ in Kenia hat seit der Fertigstellung des neuen Wasserversorgungssystems im November 2015 Zugang zu sauberem Trinkwasser. Zusätzlich wurden die Gesundheitsarbeiter vor Ort in hygienischen und sanitären Zwecken geschult.


Das neue Wasserversorungssystem in Wema, Kenia.

452 Menschen haben nun Zugang zu sauberem Trinkwasser. Jede Familie in der Gemeinde spendete einen kleinen Betrag und leisteten zudem Hilfe bei der Konstruktion des Wasserversorgungssystems, um dieses Projekt verwirklichen zu können.

In der Vergangenheit mussten vor allem Frauen und Mädchen bis zu zwei Stunden gehen, um Wasser für Ihre Familien zu holen. Oftmals war die Trinkwasserqualität schlecht und machte die Menschen krank. Das neue Wasserversorgungssystem reduziert nicht nur die Zeit, um Wasser zu holen, sondern gewährleistet auch den Zugang zu sicherem Trinkwasser.

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Der Standort des neuen Wasserversorgungssystems in Kenia.

Mehr Informationen über charity: water gibt es hier.

Think Big

Ein großer Schritt für Charities, aber noch ein viel größerer für die Menschheit!

Wenn du dich hier und jetzt für die Lösung nur eines der großen Weltprobleme entscheiden müsstest, wie und warum würde deine Entscheidung so ausfallen? Würdest du gegen die immer verheerendere Umweltverschmutzung ankämpfen wollen, dich für die Forschung und Versorgung durch erneuerbare Energien einsetzen, die Krankheiten der Welt heilen und ärztliche Behandlung sowie Medikamente jedermann zugänglich machen oder die Armut dieser Welt beseitigen?

Schon bei dieser Entscheidung tut man sich schwer. Jedoch stellt sich die viel wichtigere Frage, wie man auch nur eines dieser Probleme auf Dauer in den Griff bekommt. Vorallem wenn man auf sich alleine gestellt ist, sich urplötzlich für einen Bereich entscheiden muss und somit den Druck empfindet einen Lösungsansatz präsentieren zu müssen!

Wie viele von uns würden in so einem Moment an einen langfristigen und nachhaltigen Lösungsansatz denken? Wie viele von uns würden sich in Kleinigkeit verstricken, weil alleine schon der Gedanke im Hinterkopf schwirrt, sowieso nicht die richtigen Mittel zu haben und schon gar nicht in der benötigten Menge. Man kommt sich verloren vor, die typische Verantwortungsübertragung oder hier eher passend die Abschiebung von Eigenverantwortung auf andere folgt unausweichlich. Weitere GrünIde die in diesem Zusammenhang oft genannt werden, sind das fehlende Know-How und die fehlende Erfahrung um in den oben genannten Bereichen einen Meilenstein setzen zu können.

Einen wirklichen Meilenstein zu setzen, der auf einem langfristigen und vor allem nachhaltigen Lösungsansatz beruht, ist selbst für erfahrene und große Hilfsorganisationen nur sehr schwer erreichbar. Diese haben zwar oft die Mittel, doch orientieren sie sich bei Projekten eher an kurz- bis mittelfristige Herangehensweisen im Sinne der „Soforthilfe-Idee“. Mangelnde Innovationskraft, kurzfristige Problemorientierung und das nur schwammig eingehaltene Kredo „Hilfe zur Selbsthilfe“ machen selbst die größten Bestrebungen und Projekte nachhaltig so gut wie nutzlos.

Um die großen Weltprobleme erfolgreich, langfristig und nachhaltig angehen zu können, müssen Charity-Organisationen von ihrer derzeitigen Herangehensweise und Philosophie auf eine neue Ebene wechseln, nämlich die des „Think Big“ Ansatzes. Dazu benötigen Charities zusätzlich folgende Strukturen:

  • Crowdfunding als Finanzierungsmittel
  • Schaffen eines offenen und jedem zugänglichen Innovationswettbewerbs mit den richtigen Anreizen und Ausschreibungen (Innovation Crowdsourcing)
  • Ausgeprägtes Zukunftsdenken mit langfristigen Planungshorizont
  • Umsetzen eines „Open-Source“ Ansatzes um Lösungen global zur Verfügung stellen zu können
  • Ausschöpfen menschlicher Potentiale, wie u.a. Know-How, Erfahrungen, Inspiration und Innovationskraft durch eine stark vernetzte Gemeinschaft. Dies hilft gescheiterte Projekte/Vorhaben oder Herausforderungen, die als unmöglich eingestuft werden, erneut durchdenken zu können (Human Potential Crowdsourcing).

Als Beispiel für eine erfolgreiche Implementierung des „Think Big“ Ansatzes könnte die Organisation XPRIZE dienen. Durch hoch dotierte Preisausschreibungen (sog. „Prizes“), die von großen Unternehmen (z.B. Google, Nokia, Delloite) und staatlichen Einrichtungen wie beispielsweise der NASA und UN gestützt werden, schafft XPRIZE einen offenen Wettbewerb für Personen, Unternehmen und Organisationen aus allen Bereichen. Ziel ist es die Ideen, Lösungsansätze und Innovationen aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Wettbewerbern zu sammeln und anhand bestimmter Kriterien zu bewerten. Durch die Schaffung eines solchen Wettbewerbs wird sichergestellt, dass am Ende des Bewertungszeitraumes die beste und nachhaltigste Lösung gewinnt.

Teilnehmer inspirieren und puschen sich untereinander und haben, aufgrund des hoch dotierten Preises (i.d.R. mehrere Millionen Euro), neben ihrer philanthropischen und wissenschaftlichen Motivation auch noch einen monetären Anreiz. Dies wiederum führt dazu, dass selbst für augenscheinlich unlösbare Problemstellungen an einer Lösung getüftelt wird.

Angeregte Diskussionen, detaillierte Problemfokussierung, Nachvollziehbarkeit, vollkommende Transparenz und der Crowdsourcing Ansatz erschaffen eine einmalige Gemeinschaft die jeder beitreten kann. Als einzelner hat man also die Wahl entweder am Innovationswettbewerb direkt oder durch Spenden indirekt teilzunehmen. Die Summen aus dem Crowdfunding fließen hierbei nicht in das Preisgeld ein, sondern werden zu 100% für die Umsetzung bzw. das Testen der Lösungsansätze verwendet.

Den TED-Talk von XPRIZE-Gründer Peter Diamandis gibt es hier:

Es lässt sich abschließend folgende Gleichung aufstellen:

Think Big = Hoffnung +  Vision + Demonstration der Erreichung eines Meilensteins oder Durchbruchs

ANTWORT AUF DIE ANFANGS GESTELLTE FRAGESTELLUNG:

Laut einer Umfrage von XPRIZE verteilt sich die Entscheidung zu der am Anfang gestellten Frage übrigens wie folgt:  40% würden sich für die Forschung und Versorgung durch erneuerbare Energien einsetzen, dicht gefolgt von Philanthropen, die etwas gegen die steigende Armut unternehmen wollen (28%). Knapp 20% hingegen würden gerne das Gesundheitssystem ändern und die Krankheiten dieser Welt bekämpfen. Das Schlusslicht bildet der Kampf gegen die zunehmende Umweltverschmutzung mit gerade einmal 12%.( http://www.xprize.org/)

MEHR INFORMATIONEN ZUM THEMA “THINK BIG”:

Wenn ihr noch mehr über das Thema “Think Big” wissen wollt, dann können wir euch folgenden Podcast empfehlen:

Tim Ferriss (Bestsellerautor und Angel-Investor), Tony Robbins (Bestsellerautor und NLP-Trainer) und Peter Diamandis (Gründer und CEO von XPRIZE)  – The Magic of Thinking Big 

 

Wasser – Die mächtigste und gleichzeitig empfindlichste natürliche Ressource.

MESSAGE IN A BOTTLE

„WHISKEY IST ZUM TRINKEN DA, UM WASSER WIRD GEKÄMPFT.”

Dieses Zitat wird dem Tom Sawyer-Autor Mark Twain zugeschrieben. Schon zu Mark Twains Zeiten im 19. Jahrhundert war Wasser die wertvollste Ressource, die zum Anbau von Nahrung und für das Wachstum von Städten notwendig war. Wasser war und ist die mächtigste und gleichzeitig empfindlichste natürliche Ressource.

Im Jahr 2030 werden zwei Drittel der Welt über kein sauberes Trinkwasser verfügen. Schon heute sterben mehr Menschen jedes Jahr durch Krankheiten die durch verunreinigtes Wasser hervorgerufen werden, als durch alle Formen von Gewalt – Krieg eingeschlossen. Vor allem in Entwicklungsländern in Afrika und Asien besteht dringender Handlungsbedarf.

Wir haben bereits mit Charity Water ein Projekt, das sich diesem Problem annimmt, unterstützt. Die Non-Profit-Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, jeden Menschen auf der Welt mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.

In diesem Video könnt ihr euch einen ersten Eindruck über die Projekte von charity: water verschaffen.

Vor kurzem hat uns charity:water informiert wohin unsere Spende fließt: Kenia.

Warum Kenia?

Durch die wachsende Bevölkerung und das sich verändernde Klima, wird sich die Wasser-Situation in Kenia verschlechtern. Im Jahr 2025 soll Kenia nur ein Viertel des Wassers haben, das es benötigt. So sieht die Situation heute aus:

In diesem Video ist zu sehen, mit welchen harten Bedingungen, die Einheimischen täglich konfrontiert werden.

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„Action Against Hunger“, der lokale Partner von charity: water, arbeitet im Moment an 39 neuen Brunnen und 5 neuen Leitungswassersystemen, die über 30.000 Menschen in Kenia mit Trinkwasser versorgen sollen. In 18 Monaten werden wir GPS-Koordinaten und Fotos von den Gemeinden erhalten, in denen unsere Spendengelder verwendet wurden.

Mehr Informationen zu den Projekten von charity: water gibt es hier.